Literaturdidaktische Lehrer*innenforschung
Ein Scoping Review
DOI:
https://doi.org/10.46586/SLLD.Z.2025.11220Schlagwörter:
Lehrpersonen, Professionalisierung, Scoping Review, LiteraturdidaktikAbstract
Ausgehend von der Annahme, dass professionelles Leher*innenhandeln das Lernen von Schüler*innen maßgeblich beeinflusst, sind in den letzten Jahren auch in der Deutschdidaktik zahlreiche Arbeiten entstanden, die unterschiedliche Facetten des Wissens und Könnens von Deutschlehrkräften untersuchen. Unter anderem angeregt durch groß angelegte Förderlinien, wie etwa die Qualitätsoffensive Lehrerbildung, ist vor allem in den letzten gut zehn Jahren ein besonderer Zuwachs an Forschungsarbeiten in diesem Feld zu verzeichnen. Entsprechend scheint es geboten, einmal mehr nach dem Stand und möglichen Perspektiven deutschdidaktischer Lehrer*innenforschung zu fragen. Angesichts der Fülle existierender Studien betrachtet der vorliegende Beitrag dabei nicht die deutschdidaktische Forschung in Gänze, sondern fokussiert mit der Literaturdidaktik einen Teilbereich der Disziplin. Um die bisherigen Forschungsbeiträge zu sortieren, geht die Arbeit von einem kompetenzorientierten Verständnis von Lehrer*innenprofessionalität aus und kartiert bisherige Studien im Rahmen eines Scoping Reviews basierend auf einer Kompetenzmodellierung von Blömeke et al. (2015). Ziel des Beitrags ist es, Stärken, Herausforderungen und daraus erwachsende Desiderate literaturdidaktischer Professionalisierungsforschung zu beschreiben.
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